Sternbild Delphin
Abkürzung |
Lateinischer Name |
deutscher Name |
Del |
Delphinius |
Delphin |
Geschichte
Der Delphin gehört zu den klassischen 48 Sternbildern
der Antike, die von Ptolemäus erwähnt werden.
Der Meeresgott Poseidon freite die Nereide Amphitrite. Da diese aber
ihre Jungfräulichkeit nicht verlieren wollte, flüchtete sie ins
Atlasgebirge. Poseidon schickte daraufhin mehrere Späher aus,
darunter einen gewissen Delphinos. Der stolperte schließlich über
Amphitrite und überredete sie, der Hochzeit zuzustimmen. Aus
Dankbarkeit versetzte der Meeresgott das Bildnis eines Delphins an
den Himmel.
Die zweite Version handelt von dem griechischen Sänger Arion von
Lesbos, der am Hofe von Periander, dem Herrscher von Korinth
diente. Auf einer Reise nach Italien und Sizilien kam Arion zu
Reichtum. Auf der Heimfahrt von Tarent verschwor sich die
Mannschaft seines Schiffes gegen ihn, um den Schatz an sich zu
nehmen. Den Tod vor Augen bat Arion um eine letzte Bitte: Er
wollte ein Klagelied anstimmen. Die Mannschaft gewährte ihm
dies. Doch während Arion sang, sprang er über Bord und wurde von
einem Delphin gerettet, der von der Musik betört war. Der
Delphin setzte Arion an der Küste Griechenlands ab und
verschwand.
Zum Sternbild
Die
a,
b, d und
g Sterne und Delphini bilden ungefähr ein kleines
Parallelogramm, an das sich nach unten hin ein kleines
"Schwänzchen" weitere Sterne anschliesst.
a Delphini ist mit 3,9 mag. nicht der hellste
Stern des Sternbilds; dieser Rang trifft auf den mit 3,7mag. ein
wenig helleren
b Delphini zu.