Sternbild Luchs
Abkürzung |
Lateinischer Name |
deutscher Name |
Lyn |
Lynx |
Luchs |
Geschichte
Das Sternbild wurde von dem Danziger Astronomen
Johannes Hevelius am Himmel eingeführt und erschien erstmals 1690 in
dessen Himmelsatlas. Als John Flamsteed Anfang des 18. Jahrhunderts
die Sterne durchnummerierte, existierten noch keine genau
definierten Sternbildgrenzen. Diese wurden erst 1930 von der IAU
festgelegt. Dabei wurden einige Sterne, die von dem ursprünglichen
Sternbild zu weit entfernt waren, neuen Sternbildern zugewiesen.
Daher steht der Stern 10 UMa (Ursa Majoris = Grosser Bär) heute im
Luchs. Umgekehrt steht 41 Lyncis im Grossen Bären.
Zum Sternbild
Der Hauptstern
a oder 40 Lyncis hat eine Helligkeit von 3,3 mag. Er ist ein
roter Riesenstern in einer Entfernung von etwa 170 Lichtjahren.
Seine absolute Leuchtkraft ist etwa 120 mal grösser als die der
Sonne.
Das Sternbild Luchs kann mit dem Kugelsternhaufen NGC 2419 und den
beiden Galaxien NGC 2683 und NGC 2770 aufwarten.