Sternbild Tafelberg

Abkürzung Lateinischer Name deutscher Name
Men Mensa Tafelberg


Sternbild Tafelberg

Geschichte
Der französische Astronom Nicolas-Louis de Lacaille, der von 1751 bis 1753 vom Kap der Guten Hoffnung aus den Südhimmel beobachtete, kreierte damals 14 neue Sternbilder auf bis dahin noch unkartierten Himmelsarealen. So schuf er u. a. das nur aus sehr lichtschwachen Sternen bestehende Sternbild Tafelberg. Diesen Namen wählte er in Erinnerung an den in Südafrika gelegenen, oft von Wolken verhangenen Tafelberg (latinisiert als Mons Mensae), in dessen Nähe sein Observatorium stand. Er nahm das Sternbild in sein Werk Coelum australe stelliferum (1763) auf
Mensa ist das dunkelste und damit ein völlig unscheinbares Sternbild in der Nähe des südlichen Himmelspols. Es enthält als einziges unter den 88 anerkannten Sternbildern keinen Stern, der heller als die 5. Grössenklasse ist.



Sternkarte Tafelberg

zum Sternbild
α Mensae, der hellste Stern in der Mensa, besitzt lediglich eine scheinbare Helligkeit von 5,09mag.. Am Nachthimmel erscheint er als schwaches Sternchen. Es handelt sich um einen gelblichen Stern mit ähnlichen physikalischen Eigenschaften wie unsere Sonne. Der Stern ist 33 Lichtjahre entfernt und vermittelt einen Eindruck, wie unser eigenes Sonnensystem aus dieser Entfernung aussähe.
Ein Teil der Grossen Magellanschen Wolke (englisch: Large Magellanic Cloud (LMC)) liegt in der Mensa, der andere Teil im Schwertfisch.
Die Grosse Magellansche Wolke ist das hellste und grösste neblige Objekt am Nachthimmel. Sie besitzt eine Ausdehnung von 5 mal 6°. Es handelt sich um eine kleinere Begleitgalaxie unserer Milchstrasse in 180.000 Lichtjahren Entfernung. In ihr befinden sich mehrere Sternhaufen und Nebel, die bereits mit kleinen Fernrohren beobachtet werden können.  n der Mensa befindet sich darüber hinaus der lichtschwache Kugelsternhaufen NGC 1841.