Sternbild Netz
Abkürzung |
Lateinischer Name |
deutscher Name |
Ret |
Reticulum |
Netz |
Geschichte
Das Sternbild hieß ursprünglich "Rhombus" und war 1624 von dem
schlesischen Kartografen Jacob Bartsch eingeführt worden. 1752
benannte es der französische Astronom Nicolas Louis de Lacaille in „Reticulum
Rhomboidalis“ (rhombisches Netz) um. Es stellt kein Netz im
herkömmlichen Sinne dar, sondern ein astronomisches Messinstrument:
Eine Glasplatte mit einem Netzmuster von eingravierten Linien, die
vor ein Okular eingebracht werden konnte (z. B. ein Fadenkreuz). Es
ist damit eines der Sternbilder, die Lacaille nach technischen
Gerätschaften benannte.
Zum Sternbild
Der hellste Stern ist mit
3,4 mag.
a Reticuli. Das Netz verfügt auch über einen mit
blossem Auge zu trennenden optischen Doppelstern, nämlich
z Reticuli. Die beiden Sterne sind 5,2mag. und 5,5mag. hell.